Geboren  im granitreichen Norden Österreichs, dem Mühlviertel , begann ich mit 10 Monaten zu singen (meine Mutter besteht auf dieser Mär, sie sagt, das war"die Moldau" von Smetana...:-)) - tatamm...

Mit 18 Monaten begann ich zu laufen.

Ab etwa 12 bemühte sich mein wohlgeschätzter Gitarrenlehrer, mir klassische Gitarre beizubringen. Mit 15 ging´s los mit "Me and my Bobby McGee", A Capella-Chören und Bands in der Schule (Manhattan Transfer-Covers, Jesus Christ Superstar und Hair-Nachbildungen wo wir uns um die Hauptrollen rauften...),

Mit 16 entdeckte ich für mich den Süden, den Mittelmeerraum und wollte eigentlich nur mehr dort und nie mehr 8 Monate im grauen Winter sein. Aber bevor es für einige Jahre soweit war und wir nach Spanien zogen, vergingen weitere 15 Jahre.

Mal dies mal das an Jazz-Gesang und Singer-Songwriter-Sachen und dann lange hauptsächlich Kinderlieder für und mit meinem Töchterchen. Während des Spanien-Aufenthaltes  entdeckt ich aber mein Faible für  altes mediterranes und südamerikanisches Liedgut und begann es in neue Kleider zu packen. Das war wirklich schwierig, aber so schön, dass ich beschloss, mich da reinzuknien. Und irgendwann begann ich schließlich auch eigene Lieder in spanischer und deutscher Sprache zu schreiben, die "Klanggebete". Die Musik strömte einfach nach und nach immer stärker in mein Leben und ich bemerkte, dass sie nicht nur mich sondern auch andere zu beglücken vermochte.

In der Musik war ich, bis auf einige Gesangsstunden und die frühen Gitarrenklassen, stets Autodidaktin. Eigentlich lernte ich alles, was ich besonders gut und gern mache im Leben, hauptsächlich autodidaktisch bzw. durch persönliche Lernbeziehungen.

Das hinderte mich aber nicht daran, ein Lehramtsstudium , eine Heilpraktikerausbildung und eine ziemlich große Menge Ausbildung- und Weiterbildungen in Bioenergetik, Naturheilkunde und Holopathie  zu absolvieren und den Beruf der Energetikerin auch viele Jahre lang sehr erfolgreich auszuüben. Parallel dazu - und das war sicher jener Part meiner Ausbildung, der mir am meisten abverlangte - war ich 10 Jahre lang, etwa von 2000 - 2010, Lehrling bei einer völlig zurückgezogen lebenden spanischen Schamanin und Heilerin. Sie war es im Grunde, die dafür sorgte, dass ich mir bei ihr sozusagen den Spleiß der spanischen Musik einzog und ihn nicht mehr entfernen konnte.  Ich weiß bis heute nicht, ob sie das bewusst tat, oder es einfach passierte.

"Hay muchas formas de sanar (es gibt viele Arten zu heilen)", sagte sie stets, "y cada cual debe averiguar cual es la suya (und jeder muss herausfinden welche die seine ist)"....